German Karting Series 2027: Eine Serie, ein Konzept – mehr Kartsport für Fahrer und Teams

GKS vereint Light- und Pro-Serie, setzt auf faire Kostenstrukturen und stellt sich für 2027 neu auf. Mit sechs Rennveranstaltungen, einer neuen Rookie-Klasse, gezielter Nachwuchsförderung und umfangreicher Unterstützung für Teams startet die GKS in eine neue Ära.

Als Serie von Kartfahrer für Kartfahrer geht sie eigene Wege mit neuen Ideen und bringt neue Ansätze auf den Markt. Die Interessen der Fahrer und der Teams stehen an oberster Stelle, denn nur durch diese lebt der Kartsport. Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Saisons, sowie der Kommunikation mit den Fahrern und Teamchefs hat man die Konzeption umfassend optimiert und stellt nun die Termine für die Saison 2027 vor.

Aus der bisherigen Light-Serie und der Pro-Serie wird eine gemeinsame Meisterschaft. Neben einem abwechslungsreichen Rennkalender und einer möglichst kalkulierbaren Kostenstruktur setzt die GKS auf Ausbildung, Nachwuchsförderung und eine stärkere Unterstützung der teilnehmenden Teams. Der Leitgedanke: ein durchdachtes Gesamtpaket aus einer Hand – von den ersten Erfahrungen im Rennkart bis hin zu weiterführenden Perspektiven im Motorsport.

Sechs Renntermine mit abwechslungsreichem Streckenmix

Der Auftakt in die neue Saison ist in Kerpen geplant. Insgesamt umfasst der Kalender sechs Veranstaltungen mit einer Mischung aus modernen Kartbahnen und traditionellen Oldschool-Strecken, die unterschiedliche Anforderungen und Rennsport-Erlebnisse bieten. Zu den genannten Austragungsorten zählen Kerpen, Wackersdorf, Mülsen, Wittgenborn und Liedolsheim.

– 27./28.02.2027 Kerpen
– 20./21.03.2027 Wackersdorf
– 17./18.04.2027 Liedolsheim
– 05./06.06.2027 Wittgenborn
– 24./25.07.2027 Mülsen
– 11./12.09.2027 Wittgenborn

Auch der Veranstaltungsablauf ist auf möglichst viel Fahrzeit bei gleichzeitig kalkulierbaren Kosten ausgelegt. Die GKS setzt auf ein kompaktes Format mit viel Tracktime bei freiem Training Freitags und Samstags. Das Zeittraining wird Samstag spätnachmittags durchgeführt. Am Sonntag stehen Warm-up und drei Rennen auf dem Programm.

Neue T4-Rookie-Klasse und ein Konzept für bezahlbaren Motorsport

Ergänzend sollen Materialbegrenzungen die Kosten im Rahmen halten. Vorgesehen sind ein Chassis, zwei Motoren und klassenabhängig ein bis zwei Reifensätze. Während am Freitag und Samstag zunächst eigene Reifen genutzt werden können, kommen ab dem Zeittraining die vom Veranstalter vorgeschriebenen Pflichtreifen zum Einsatz. Angepasste Nenngelder und Einschreibegebühren runden das Konzept ab.

Alle bekannten Motorenklassen sollen weiterhin am Start sein und für größere Starterfelder sorgen. Eine besondere Neuerung ist die T4-Rookie-Klasse mit zugelosten Pool-Motoren, die einen fairen und bezahlbaren Einstieg in den Rennsport ermöglichen soll.

Mehr als Rennen: Talententwicklung mit Nachwuchsförderung und Einstiegsmöglichkeiten

Ein zentraler Baustein 2027 ist das ergänzende Ausbildungsangebot. Die GKS will nicht nur bestehende Fahrer ansprechen, sondern auch den Einstieg in den Kartsport erleichtern. Dazu sind eigene DMSB-Lizenzlehrgänge, Technik- und Setupschulungen sowie Experience-Days geplant.

Zum Saisonbeginn sollen zwei Lizenzlehrgänge angeboten werden. Darüber hinaus sind mehrere Termine für Technik- und Setupschulungen vorgesehen. Eingeschriebene Teilnehmer profitieren von Sonderpreisen und können z.B. kostenlos am Theorieteil der Lizenzlehrgänge teilnehmen. So erhalten sie die Möglichkeit, sich über jährliche Regeländerungen zu informieren und ihr Wissen auf dem aktuellen Stand zu halten.Die Experience-Days richten sich an Neueinsteiger, die Rennkarts unterschiedlicher Klassen ausprobieren möchten. Damit soll der Weg vom ersten Interesse bis zur aktiven Teilnahme am Kartsport erleichtert werden.

GKS Talent-Academy: Fahrer gezielt weiterentwickeln

Mit der GKS Talent-Academy soll die fahrerische Entwicklung über den normalen Rennbetrieb hinausgehen. Zwei jeweils zweitägige Trainings-Camps widmen sich dem Fahrstil, der körperlichen und mentalen Fitness sowie dem Kart-Setup. Hinzu kommen zwei weitere zweitägige Racing-Camps, bei denen jeweils 40 bis 60 Kurzrennen vorgesehen sind.

Im Fokus stehen dabei Rennintelligenz, Rennstrategie und die Abläufe vor dem Start. Das Konzept soll Fahrern helfen, schneller zu werden, sowie taktisch und mental besser auf die Anforderungen im Wettbewerb vorbereitet zu sein. Alle Motorenklassen sind zugelassen. Teams sind dabei ausdrücklich eingeladen, sich an der Betreuung und Gewinnung von Kartsport-Neueinsteigern zu beteiligen.

Ein eigenes Förderprogramm soll talentierte Fahrer zudem beim Übergang in den Automobilsport unterstützen. Vorgesehen ist ein Junior-Programm ab zwölf Jahren. Damit setzt die GKS auf eine langfristige Perspektive für junge Talente und möchte mögliche nächste Karriereschritte frühzeitig begleiten.

Team-Championship stärkt die Mannschaftsleistung

Auch die Teams erhalten 2027 eine eigene Plattform. Mit dem GKS Team-Championship wird ein separates Punkte-Ranking eingeführt, das die Leistung der Mannschaften stärker in den Mittelpunkt rückt. In die Wertung fließen die drei besten Fahrer eines Teams ein. Ausserdem werden Teams mit mindestens zwei Fahrern finanziell durch die GKS gefördert werden.

Neben dieser Unterstützung verspricht sich die Serie davon bessere Vermarktungsmöglichkeiten für die Teams. Sie sollen ihre sportlichen Leistungen sichtbarer präsentieren, neue Fahrer ansprechen und sich langfristig stärker im Kartsport positionieren können.

Ein Gesamtpaket für die Zukunft des Kartsports

Mit der Neuausrichtung für 2027 verfolgt die German Karting Series einen umfassenden Ansatz: eine gemeinsame Rennserie für unterschiedliche Motorenklassen, mehr Fahrzeit, eine klarere Kostenstruktur und zusätzliche Angebote für Ausbildung, Talentförderung und Teams.

Der Anspruch lautet, den Kartsport nicht nur auf der Rennstrecke attraktiver zu gestalten, sondern auch den Weg in den Motorsport zu erleichtern und neue Entwicklungsmöglichkeiten zu schaffen. Mit der Zusammenführung von Light- und Pro-Serie soll dafür eine gemeinsame Plattform entstehen, die Fahrer, Teams und Nachwuchstalente gleichermaßen anspricht.