Gerade mal eine Woche nach dem Saisonstart der Light-Serie in Wittgenborn ist der Auftakt der AvD-ACV Pro-Serie mit neuem Teilnehmer-Rekord erfolgreich absolviert. Der Wettergott meinte es gut und sorgte für optimale Bedingungen für Teilnehmer und Veranstalter.
Mit 74 Anmeldungen waren die Startfelder gut gefüllt und es konnte sogar ein Zuwachs zur Auftakt-Saison 2025 verzeichnet werden. Die steigende Tendenz mit immer mehr neuen Fahrern bestätigt das Konzept und die Arbeit hinter den Kulissen. Teams und Fahrer nutzten viel Tracktime am Freitag und Samstag, um sich auf den Renntag vorzubereiten.
Mini-ROK
10 Starter kämpften bei den Mini-Rokkern um die Plätze. Hier setzte sich im Finale Leon Kamrad (C4-Racing) durch, der im Prefinale zwar vom letzten Startplatz losfahren musste, sich aber über beide Rennen letzlich den Sieg knapp vor Tim Hansler (Kraft Motorsport) und Levin Schranner (TB-Motorsport) sichern konnte. Auf den weiteren Plätzen landete Noah Kim vor Levi Geier (Tecno Factoty Team).
Junior-ROK
Der Sieg in der Junior-ROK Klasse sollte sich zwischen Ben Elias Reimer (Gränz Driver Development) und Leonard Utsch (KSL-Racing Team) entscheiden. Reimer gewann als Pole-Setter das Prefinale knapp vor Utsch. Im Finale wendete sich das Blatt, nachdem Reimer erst eine Korridor-Strafe kassiert hatte und damit erst auf Platz 2 gewertet wurde. Schlimmer kam es bei der technischen Nachkontrolle, in der er dann auch noch wegen einer technischen Ungereimtheit aus der Wertung genommen wurde. Damit gewann Utsch das Finale vor Martin Nemeth (Hantscher Kart Performance) und Julius Walz (Gränz Driver Development). Auf Platz 4 landete Phil Lindemann (Tecno Factory Racing) vor Julian Reetz auf Platz 5.

Senior-ROK
Die Senior-ROK Klasse war wieder stark besetzt und lieferte spannende Kämpfe um die Platzierungen. Dominiert wurde die Klasse allerdings ganz klar von Jungtalent Maxim Becker (C4-Racing), der sich nach der Pole-Position und dem Sieg im Prefinale, auch überlegen den Sieg im Finale sicherte. Dahinter entbrannte jedoch ein Kampf mit immer wechselnden Konkurrenten um Platz 2, den schliesslich Fabian Böffel (KSL-Racing) gewann. Marcel Nowak (MPK Motorsport) landete auf Platz 3 vor Pascal Knipp (C4-Racing) und Leonardo Bleeck (Grethen Racing) auf Platz 5.
Expert-ROK
Bei den schweren Jungs in der Expert-ROK Klasse war es Vorjahres-Meister Christian Dischner, der sich den Sieg im Finale vor Maximilian V. Hartke (Grethen Racing) und Joachim Reichert (Mach1 Wilk-Motorsport) sicherte. Auf Platz 4 landete Harald Heinisch (Dutt Motorsport).
X30-Junior
Die wilden Jungen der X30-Junioren stellten diesmal das stärkste Teilnehmerfeld der Junior-Klassen dar. Wie sehr Glück und Pech beieinander liegen, zeigten Max Wuller (KSL Racing Team) und Len Göckmann (KSL Racing Team). Erst wurde der trainingsschnellste Göckmann wegen Untergewicht auf den letzten Startplatz für das Prefinale zurückversetzt und damit profitierte Wuller und konnte als Pole-Setter ins Prefinale starten. Dort wiederum wendete sich das Blatt. Während Wuller direkt nach der ersten Runde einen Ausfall zu verzeichnen hatte, wütete sich Göckmann mit einer mega Aufholjagd durch das Feld und konnte sich tatsächlich kurz vor dem Zieleinlauf noch knapp den Sieg vor dem lange führenden Emanuel Drexel (Ebert Motorsport) und Jolina Braun (KSL Racing Team) holen. Im Finale sollte sich daran nicht mehr viel ändern. So siegte dort wieder Göckmann vor Drexel und Braun. Ceyda-Linet Pirecioglu (KSL Racing Team) konnte sich ebenfalls wieder Platz 4 sichern. Pechvogel Max Wuller, der von hinten starten musste, konnte sich noch bis Platz 5 nach vorne fahren und sich so noch wichtige Meisterschaftspunkte sichern.
OKN-Junior
In der neu aufgenommenen CIK-Klasse, die zusammen mit den X30-Junioren an den Start ging, war es weniger spannend. Dort siegte Sebastian Brand (Arena-E Mülsen) in beiden Rennen vor Jonathan Maier (AT-Motorsport) und Peer Wolf (AT-Motorsport).
X30-Senior
Der Dominator schlechthin war Nachwuchstalent Emilio Bernd (VM Energy Corse Germany) in der X30-Senior Klasse. Egal ob Qualyfing, Prefinale oder Finale, dieser ließ keine Zweifel aufkommen, wer der Chef im Ring ist und holte sich überlegen die Pole-Position, den Sieg im Prefinale und den Sieg im Finale. Maro Pfeifer (IB-Racing) holte sich im Finale den 2. Platz vor Finn Schnitzler (KSL Racing Team). Auf Platz 4 landete Kilian Kurz (Dutt Motorsport) vor Emmanuel Eisenhardt (Mach1).
OKN-Senior
Letzte Saison noch in der X30-Senior Klasse unterwegs, zeigte Leonard Frey (Ebert Motorsport), dass er auch im OKN-Senior schnell ist und holte sich in seinem ersten Renneinsatz den Tripple mit Pole-Position, Sieg im Prefinale und Sieg im Finale. In beiden Rennen kamen auf Platz 2 Ben Fritz (AT-Motorsport) und auf Platz 3 Jan Waibel (Mach1) ins Ziel. Beim Anspruch auf Platz 4 wechselten sich zwei schnelle Mädchen ab. So kam Ramona Rumml (KCR Racing) im Prefinale als vierte ins Ziel, während im Finale Mia Deuschle (Mach 1 Wilk Motorsport) sich den 4. Platz vor Rumml auf Platz 5 holte.
KZ2-Shifter
Die schnellen KZ2-Shifter begeisterten, als teilnehmerstärkste Klasse, die Zuschauer mit ihrem Speed und beeindruckenden Fahrleistungen. Dort zeichnete sich eine starke Vierergruppe mit Louis Binder (Binder Racing), Nico Hantke (VDB Kart Racing), Max Ohsenbrink (KSL Racing Team) und Maddox Wirtz (VDB Kart Racing) ab, die Anspruch auf die Siege setzten. Nach etlichen Überholmanövern, die alle im absolut fairem und sportlichen Bereich lagen, setzte sich Binder immer wieder knapp durch und holte sich nach der Pole-Position, verdient auch beide Siege. Wirtz holte sich im Finale den 2. Platz vor Ohsenbrink und Hantke auf Platz 4. Dahinter komplettierte Leonard Hocker (RS Motorsport) die Top 5.
Serienorganisator und Fahrercoach Jean-Louis Capliuk: „Unser Ziel war und ist es immer noch eine professionell aber bezahlbare Serie für Einsteiger, wie auch für Ambitionierte auf die Beine zu stellen. Die wachsenden Starterzahlen im Vergleich zu unserer Premieren-Saison 2025 zeigen uns, daß wir auf dem richtigen Weg sind. Das ist in der diesjährigen Situation, mit den vielen neuen Serien im Kartsport nicht selbstverständlich. Das spornt uns an noch mehr an unserem Konzept zu arbeiten und weiterhin den Grundgedanken des Kartsports zu fördern. Unser Motto ist „Gemeinsam für den Kartsport“ und wollen ehrlichen Kartsport für Fahrer und Teams ohne jegliche Politik machen! Jetzt freuen wir uns auf den nächsten Lauf der AvD-ACV GKS Pro am 12.04.2026 in Liedolsheim.“

